Die Geschichte unseres Vereins

Die 50er Jahre 

1951/52
Mitte 1951 gründet Hans Wanders, von Beruf Polizeibeamter, im Polizeisportverein Oberhausen eine Tischtennis-Abteilung. Allerdings wird der Spielbetrieb in der beginnenden Saison noch nicht aufgenommen.
Führender Verein in Oberhausen ist zu dieser Zeit der Turnerbund Oberhausen mit den Spielern Saddeler, Kerst, Püttmann, Humrich, Fahl und Fröhlich, von denen außer Saddeler alle später einmal zum PSV wechseln.
 
1952/53
In der Saison dieses Jahres spielt der PSV erstmalig in der Kreisklasse des Kreises Oberhausen/Bottrop mit. Es gelingt ihm jedoch nicht, besonders aufzufallen.
 
1953/54
Auch in dieser Saison gibt es nichts interessantes über den PSV zu berichten.
 
1954/55
Herbert Miesemer, ein PSV-Eigengewächs, qualifiziert sich im Herreneinzel für die Bezirksmeisterschaften des Bezirks Ruhr.
 
1955/56
Wieder gibt es nichts interessantes über den PSV zu berichten.
 
1956/57
Der PSV schafft den Sprung von der Kreis- in die Bezirksklasse. Einige der Beteiligten waren Helmut Miesemer, Heiner Dehorn, Herbert Eumann, Ernst Humrich, Werner Kerst, Werner Neurohr und Horst Müller.
Herbert Eumann gewinnt bei den Kreismeisterschaften in Bottrop die Titel im Jungen-Einzel und (mit Bettray) Jungen-Doppel.
 
1957/58
Die erste Herrenmannschaft belegt in der Ruhrbezirksklasse einen guten 3. Platz.

Die 60er Jahre 

1960/61
Zu Beginn dieser Spielzeit wechseln Heiner Jansen und Friedhelm Fröhlich von der sich auflösenden 1. Herrenmannschaft der TG 56 Mülheim (Oberliga) zum PSV. Sofort nach diesem Wechsel spielt der PSV mit Jansen, Fröhlich, Humrich, Neurohr, Marth und Eumann in der Bezirksklasse an der Spitze mit. Doch am Ende der Saison wird man mit einem Punktverhältnis von 31:5 nur knapp von dem Rivalen DTC Kaiserberg II mit 32:4 Punkten auf den 2. Platz verdrängt.
Bei der Jugend machen Breuckmann/Richarth von sich reden. Sie werden Bezirksmeister im Doppel.
Im Bezirkspokal der Herren erringt der PSV mit 5:0 einen klaren Sieg über den DSC Kaiserberg II. Damit wird er die Nummer 1 im Oberhausener Tischtennis.
Die 2. Herrenmannschaft schafft zur gleichen Zeit den Aufstieg in die Bezirksklasse.
 
1961/62
Heiner Jansen wird Kreismeister gegen die starke Bottroper Konkurrenz.
Die 1. Herrenmannschaft schafft in der Aufstellung Jansen, Fröhlich, Mudrak, Marth, Breuckmann und Humrich mit 39:1 Punkten den Aufstieg in die Landesliga.
 
1962/63
Nach einem Bilderbuchstart geht der Aufschwung der 1. Herrenmannschaft in der Landesliga weiter. Mit Jansen, Fröhlich, Marth, Humrich, Miesemer und Breuckmann gelingt vor den Rivalen Königshof und St. Tönis der Durchmarsch in die Verbandsliga.
 
1964/65
Direkt im ersten Verbandsligajahr erreicht man in der Besetzung Fahl (Neuzugang vom PSV Düsseldorf), Jansen, Fröhlich, Marth, Breuckmann und Miesemer einen glänzenden 2. Platz hinter GW Hamm.
Die Jungenmannschaft wird 1964 westdeutscher Mannschaftsmeister (Plankermann, Konzer, Wanders, Hoffmann, Matecki und Ratzkowiak) und Dreier-Pokalsieger (Plankermann, Hoffmann, Wanders).
Rainer Plankermann nimmt an den Deutschen Meisterschaften teil.
Westdeutscher Mannschaftsmeister und Pokalsieger der Jugend 1964. (v.l.n.r.: Rainer Plankermann, Werner Matecki, Ratzkowiak, Ulrich Höfmann, Gerd Koenen, Wilfried Konzer, Heinz Hoffmann und Peter Wanders)

1964/65
Da Jansen und Fröhlich aus beruflichen Gründen nicht immer trainieren und spielen können, erhalten die 17jährigen Rainer Plankermann und Hans-Peter Wanders die Chance, in der 1. Mannschaft zu spielen. Beide nutzten diese, und wurden bereits in der Rückrunde dieser Saison zu Stammspielern, wobei Plankermann sich an Brett 3 etabliert. In der Aufstellung Fahl, Breuckmann, Plankermann, Jansen, Fröhlich, Miesemer und Wanders bleibt man in der 2. Serie unbesiegt und wird Dritter hinter der DJK Rheinland/Ruhrort-Meiderich und dem TTC Meiderich 47.
 
1965/66
Wolfgang Ekers, Spitzenspieler des RSV Styrum, wird Mitglied beim PSV. Er erhält wie der 18jährige Wilfried Konzer einen Platz im unteren Paarkreuz der 1. Herrenmannschaft. Sie spielt nun in der Aufstellung Breuckmann, Fahl, Plankermann, Jansen, STE Fröhlich, Konzer und Ekers. Mit dieser Mannschaft wird man mit 37:3 Punkten ganz souverän Meister der Verbandsliga und steigt in die Oberliga auf.
Peter Kurkowski, Werner Matecki und Rüdiger von Heynsbergen werden 1966 westdeutscher Pokalsieger bei den Schülern. Dies ist ein weitere Beweis für die gute Nachwuchsarbeit von Abteilungsgründer Hans Wanders.
 
1966/67
Aus beruflichen Gründen wechselt Heiner Jansen zu Alemania Köln. Mit ihm hätte die Mannschaft sicherlich noch mehr als den - trotzdem hervorragenden - 4. Tabellenplatz erreichen können. Man spielte nun in der Aufstellung: Plankermann, Breuckmann, Fahl, Ekers, Konzer und Fröhlich.
Den Erfolg dieses Spieljahres komplettiert die 2. Mannschaft mit dem Aufstieg in die Landesliga.
 
1967/68
Die 1. Mannschaft wird gebildet von Breuckmann, Plankermann, Fahl, Konzer, Ekers, STE Fröhlich und Ebl.
In diesem Jahr beginnt der große Erfolg von Rainer Plankermann. Beim Bundesranglistenturnier der Junioren siegt er vor Scholz, Leiß und Hoffmann und qualifiziert sich damit für die deutsche Herren-Vorrangliste, bei der er sich aber nicht für die Endrunde qualifizieren kann.
Bruno Fahl wird Vize-Bezirksmeister hinter dem 17jährigen westdeutschen Jugendmeister Lothar Koch.
Rainer Plankermann erreicht bei den westdeutschen Einzelmeisterschaften (Ausrichter PSV Oberhausen!) das Viertelfinale (0:3 gegen Scholl) und ist mit einer Bilanz von 17:4 Punkten Drittbester Oberligaspieler hinter Scholl (19:2) und Langer (18:3).
Die erste Mannschaft belegt dieses Mal nur den 5. Platz (23:21 Punkte). Die zweite Mannschaft muß nach einem 7:9 im Entscheidungsspiel gegen TTF Essen-West wieder aus der Landesliga absteigen.
Große Erfolge verzeichnet der PSV im Dreier-Pokal. Nach Siegen über Werder Bremen (5:2) und Herbornseelbach (5:4) gibt es im DTTB Viertelfinale ein 0:5 gegen SVM Essen (Lieck, Solka, Dahlmann).
 
1968/69
Die 1. Herrenmannschaft belegt den 3. Platz in der Oberliga West mit 29:11 Punkten. Rainer Plankermann hat eine sehr erfolgreiche Saison. Er wird bester Einzelspieler an Brett 1 (vor Leiß, Koch, Scholz und Feldhaus) und belegt in der WTTV Rangliste Platz 8.
Auch in diesem Jahr läuft es im Pokal wieder ganz hervorragend. Nach einem kampflosen 5:0 wird Bundesligist Mörfelden mit 5:1 bezwungen. Im Viertelfinale kommt das "Aus" mit einem 1:5 gegen PSV Düsseldorf (nur Plankermann schlägt Hübner).
 
1969/70
Die Saison beginnt mit einem Schock. Abteilungsgründer Hans Wanders stirbt an den Folgen einer Operation im Alter von nur 53 Jahren.
Heiner Jansen kehrt aus Köln zurück und unterstützt Hans-Peter Wanders, den Sohn des Abteilungsgründers, bei der Leitung der Tischtennisabteilung.
In der Besetzung Plankermann, Breuckmann, Fahl, Ekers, Jansen und Konzer belegt man den 4. Platz in der Oberliga mit 24:12 Punkten, nachdem man lange Zeit um den Aufstieg in die Bundesliga mitgespielt hat, den in diesem Jahr der TTC Meiderich schafft.

Die 70er Jahre

1970/71
Diese Saison beginnt ebenfalls mit einem Schock: Nach nur drei Meisterschaftsspielen verläßt Rainer Plankermann den PSV und wechselt zum finanzstarken TuS Nachrodt-Obstfeld (später: TTC Altena) in die Verbandsliga, bei dem auch schon Exnationalspieler Solka (SVM Essen) aktiv ist. Quirin Ebl geht nach München und erhält dort sogar die Chance, beim SV Weiß-Blau München in der Bundesliga zu spielen, was er auch mit einigem Erfolg schafft.
Trotz des Weggangs von Plankermann und einem Start von 2:8 Punkten wird der Klassenerhalt geschafft.
 
1971/72
Wolfgang Ekers wechselt zum TTC 47 Meiderich. Die 1. Mannschaft mit Breuckmann, Fahl, Jansen, Konzer, Wozniak und Romanski steigt chancenlos aus der Oberliga ab.
 
1972/73
Trotz eines katastrophalen Starts mit 4:10 Punkten belegt die 1. Mannschaft am Ende der Saison mit 24:16 Punkten den vierten Platz in der Verbandsliga.
Mit Neubert, Zimorski, Meyer, Saitzek, Buckow und Meister nimmt erstmals eine 4. Herrenmannschaft am Spielbetrieb teil.
 
1973/74
Wolfgang Ekers kehrt aus Meiderich zurück und in einem dramatischen Endkampf schaffen Ekers, Breuckmann, Fahl, Konzer, Wozniak und Jansen den Wiederaufstieg mit 32:8 Punkten vor TuS Hetterscheid (31:9), TuS Rheinberg (30:10) und SVM Essen (29:11).
Die 4. Herrenmannschaft steigt in der Aufstellung Saitzek, Neubert, Meyer, Dinkler, Zimorski, Meister und Buckow in die 1. Kreisklasse auf.
 
1974/75
Leider ist die 1. Mannschaft diesmal nicht stark genug, sich in der Oberliga zu halten. So steigt sie in der Aufstellung Ekers, Konzer, Wozniak, Fahl, Breuckmann und Jansen sofort wieder ab.
 
1975/76
Die 1. Mannschaft erhält einige Neuzugänge: Schramme, Jäger, Freitag und Hagelüken. Mit dieser Verstärkung belegt man am Ende Platz zwei hinter SVM Essen.
Durch diese Neuzugänge gehen einige Spieler von der ersten in die zweite Mannschaft . So gestärkt wird die 2. Herren souverän Meister der Bezirksklasse und Ruhrpokalsieger gegen den TTSC Mülheim 71.
Logischerweise werden auch die nachfolgenden Mannschaften stark. Die 3. Herrenmannschaft steigt mit Hoffmann, Wanders, Mikolajczak, Höfmann, Versen sen. und Versen jun. in die Bezirksklasse und die 4. Mannschaft mit Hebisch, Eumann, Merg, Neubert, Castor, Breuer, Saitzek, Meyer und Zimorski in die Kreisliga auf.
 
1976/77
Wieder reicht es für die Erste nur zu einem 2. Platz hinter TuS Rheinberg. Die Aufstellung: Ekers, Freitag, Schramme, Hagelüken, Wozniak und Jäger.
Die zweite Mannschaft startet in der Landesliga sensationell als Aufsteiger mit 8:0 Punkten und wird zum Schluß Vizemeister hinter der SpVgg Sterkrade-Nord. In der Verbandsliga-Aufstiegsrunde scheitert man knapp an Bergisch-Gladbach mit 7:9. Die Aufstellung: Konzer, Fahl, Rothe, Versen, Ludwiczak und Guthoff.
Die 4. Mannschaft steigt in der Besetzung Wanders, Castor, Versen sen., Eumann, Neubert, Meyer und Saitzek in die Bezirksklasse auf. In der Aufstellung Breuer, Wrona, Sydow, Sagawe, Schürks und Dittmar nimmt erstmals eine 5. Herrenmannschaft am Spielbetrieb teil.
 
1977/78
In dieser Saison wird die 1. Mannschaft ganz überlegen Meister in der Verbandsliga vor dem PSV Düsseldorf II mit so bekannten Spielern wie Scholl, Gäb (dem späteren Vorsitzenden des DTTB), Gräf und Nink und steigt in der Besetzung Ekers, Freitag, Schramme, Wozniak, Hagelüken und Rothe wieder in die Oberliga auf.
Zur gleichen Zeit wird die 2. Mannschaft Landesligameister mit Konzer, Fahl, Guthoff, Biegierz, Ludwiczak und Versen und steigt in die Verbandsliga auf.
 
1978/79
Die Mannschaftsaufstellung in der 1. Serie: Ekers, Freitag, Rothe, Rothenberg, Wozniak und Hagelüken. In der 2. Serie wechselt Volker Guthoff in die 1. Mannschaft für Hans Wozniak, der in der 2. Herren aufgestellt wird. Der Klassenerhalt wird nach harten Kämpfen mit nur einem Punkt vor der DJK Rheydt und dem TTC Heiligenhaus geschafft.
Reinhard Rothe wird überraschend Dritter bei den Bezirksmeisterschaften in der Herren-A-Klasse. Michael Freitag gewinnt vor Volker Guthoff bei den Junioren.
Einen glänzenden vierten Platz belegt die 2. Mannschaft in der Verbandsliga mit den Spielern: Guthoff (2. Serie Wozniak), Konzer, Fahl, Biegierz, Ludwiczak und Versen, jun.
 
1979/80
Mit Volker Guthoff verläßt das größte Talent der letzten Jahre den PSV gerade in dem Moment, wo er den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft hat und geht nach Sterkrade-Nord. Gleichzeitig wechselt Werner Hagelüken zum Post SV Mülheim. Dafür stößt Joachim Mosch vom MTV Dinslaken zum PSV. Mit der Aufstellung Ekers, Freitag, Rothe, Mosch, Wozniak und Rothenberg erreicht die 1. Mannschaft in der Hinrunde ein Ergebnis von 10:12 Punkten. Zur Rückrunde gibt es eine Mannschaftsumstellung. Mit Ekers, Mosch, Freitag, Rothe, Rothenberg und Wozniak holt man 15:7 Punkte! Mit einem Gesamtergebnis von 25:19 belegt man Platz 5.
Die 2. Mannschaft hat weniger Glück. In der Aufstellung Konzer, Biegierz, Fahl, Plaue, Ludwiczak und Castor wird man mit 17:31 Punkten Vorletzter und steigt aus der Verbandsliga ab.
Die 3. Herrenmannschaft steigt aus der Bezirksliga ab.

Die 80er Jahre

1980/81
Die Saison beginnt mit einem herben Verlust für den PSV Oberhausen. Hans-Peter Wanders, Sohn des Abteilungsgründers, stirbt im Alter von nur 34 Jahren.
Mit Saisonbeginn werden die einzelnen Spielklassen neu geordnet. Die ehemalige Oberliga wird zur Regionalliga, zu diesem Zeitpunkt die zweithöchste deutsche Klasse. Die übrigen Klassen wurden wie folgt festgelegt: Oberliga, Verbandsliga, Landesliga, Bezirksliga, Bezirksklasse, Kreisliga, 1.-3. Kreisklasse.
Als Neuzugänge verbucht der PSV Rainer Blüm vom Bundesligisten TTC GW Bad Hamm. Die 1. Herrenmannschaft spielt nun in der Aufstellung Blüm, Mosch, Ekers, Freitag, Rothe und Rothenberg. Gleich am 2. Spieltag gelingt ein phantastischer 9:5 Sieg gegen die 150.000,--DM (zum damaligen Zeitpunkt ein ungeheurer Betrag für TT-Verhältnisse) Mannschaft des TTC FmJ Köln mit Walker, Peters, Hecht, Scholl, Witt und Siebe. Mit 8:0 Punkten zu Beginn der Saison ist man Tabellenführer vor Rheinberg. Am Ende belegt man mit 33:7 Punkten den dritten Rang hinter Rheinberg (34:6) und Köln (38:2).
Die 2. Mannschaft steigt mit Wozniak, Biegierz, Konzer, Plaue, Fahl und Ludwiczak in die Oberliga auf.
Die 3. Mannschaft schafft mit Höfmann, Castor, Schmal, Stapel, Neubert, und Waese den Wiederaufstieg in die Bezirksliga.
Die 5. Herrenmannschaft steigt mit Breuer, Günther, Ellerwald, Serve, Keller, Dittmar und Rettweiler in die 1. Kreisklasse auf.
 
1981/82
Wolfgang Ekers wechselt zum Post SV Mülheim. Als Neuzugang kommt Michael Brackmann. Die 1. Herrenmannschaft belegt einen zufriedenstellenden vierten Platz in der 2. Bundesliga (So hieß die Regionalliga in diesem Jahr).
Die 2. Herrenmannschaft erreicht einen guten Mittelplatz in der Oberliga.
Die 4. Herrenmannschaft steigt in der Aufstellung Neubert, Waese, Hoffmann, Wrona, Lattekamp, Zach und Sagawe in die Bezirksklasse auf, wird Kreispokalsieger und Stadtmannschaftsmeister.
Erstmals nimmt eine 6. Herrenmannschaft am Spielbetrieb teil.
Bei den Bezirksmeisterschaften sorgt Reinhard Rothe für eine Sensation, als er Bezirksmeister im Herren Einzel wird.
 
1982/83
Mit einem Fehlstart beginnt diese Saison für die 1. Herrenmannschaft (1:5 Punkte). Dann folgt jedoch eine Erfolgsserie von 35:3 Punkten, was am Ende den 2. Tabellenplatz und die Teilnahme an der Bundesligaaufstiegsrunde bedeutete. Hier erreichen Blüm, Mosch, Freitag, Rothe, Rothenberg, Konzer und Biegierz leider nur den letzten Platz.
Die 2. Mannschaft steigt aus der Oberliga ab, während die 5. Mannschaft in der Aufstellung Günther, Walsch, Dobmann, Nass, Kürten und Stroh in die Kreisliga aufsteigt.
 
1983/84
Joachim Mosch wechselt zum SV Steinhagen, während Volker Guthoff wieder zum PSV zurückkehrt. Neu in die 1. Mannschaft kommt auch Christian Franzel, der von Anfang an von sich reden macht. Am Ende dieser Saison erreicht man in der Aufstellung Blüm, Guthoff, Rothe, Freitag, Rothenberg und Franzel einen guten 3. Platz.
Die 2. Mannschaft schafft den Wiederaufstieg in die Oberliga mit Konzer, Wozniak, Ludwiczak, Biegierz, Fahl und Quay.
Die 3. Mannschaft steigt mit Merlin, Nebe, S. ,Neubert, Castor, Nebe, J. und Rulf in die Landesliga und die 4. Mannschaft mit Stapel, Waese, Tratnik, Sagawe, Walsch und Günther in die Bezirksklasse auf.
Bei den Kreismeisterschaften sorgt Christian Franzel für Furore. Er holt sich alle Titel bei den Schülern, Jungen und Junioren. Diese Siegesserie setzt er auch bei den Bezirksmeisterschaften fort. Hier holt er vier der insgesamt acht Titel.
Den sportlichen Höhepunkt setzt Franzel jedoch Anfang 1984 mit dem Gewinn des deutschen Meistertitels bei den Schülern in Gladbeck. Danach nimmt er an den Nachwuchs-Europameisterschaften teil und erreicht das Viertelfinale. Danach wird er in der Schüler-Europarangliste auf Platz 7 geführt
 
1984/85
Trotz des Weggangs von Rainer Blüm und Volker Guthoff zum Post SV Mülheim schafft die 1. Mannschaft einen glänzenden 5. Platz, nicht zuletzt dank der Neuzugänge Klaus Discher, Ingo Chmill und Reiner Stosch. Die Aufstellung: Chmill, Stosch, Franzel, Rothe, Freitag und Discher.
Der PSV II wird ihrem Ruf als Fahrstuhlmannschaft gerecht und steigt wieder aus der Oberliga ab. Die 5. Mannschaft steigt aus der Kreisliga ab
 
1985/86
Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen spielt Christian Franzel in dieser Saison bereits an Brett 1. Er erreicht mit 12:8 Punkten ein Spitzenergebnis im oberen Paarkreuz der 2. Bundesliga. Trotzdem müssen Franzel, Stosch, Chmill, Freitag, Rothe und Discher hart um den Klassenerhalt kämpfen.
Die 2. Mannschaft wird Meister in der Verbandsliga und steigt nach einem Jahr Abwesenheit mit Konzer, Merlin, Ludwiczak, Rothenberg, Biegierz und Melzer wieder in die Oberliga auf.
Die 3. Mannschaft schafft mit Wozniak, Fahl, Abel, Neubert, Stapel und Quay den Aufstieg in die Verbandsliga.
In der 6. Herrenmannschaft finden sich die älteren Vereinsmitglieder zu einer "Oldie-Truppe" und schaffen in der Aufstellung Hoffmann, Eumann, Kunert, Versen, Breuer, Dittmar und Przytarski auf Anhieb den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Zum ersten Mal nimmt ein 7. Herrenmannschaft am Spielbetrieb teil.
Am Ende der Saison muß der PSV einen schweren, aber vorhersehbaren Verlust hinnehmen. Christian Franzel verläßt die 1. Mannschaft und wechselt zum Bundesligisten Borussia Düsseldorf.
 
1986/87
Volker Guthoff kehrt mal wieder zum PSV zurück. Weitere Neuzugänge sind Andreas Harzheim (Bor. Düsseldorf), Dietmar Döring (SpVgg Sterkrade-Nord) und die beiden Nachwuchsspieler Marcel Harler und Jörn Glomb. In der Aufstellung Guthoff, Harzheim, Döring, Stosch, Chmill und Discher muß die 1. Mannschaft nach 9 Jahren Zugehörigkeit zur zweithöchsten deutschen Spielklasse den harten gang in die Oberliga antreten. Begleitet wird dieser Abstieg von einigen kuriosen und unsportlichen Aktivitäten des Rainer Stosch.
Die zweite schafft den sicheren Klassenerhalt in der Oberliga und die 3. Herren steigt von der Verbandsliga in die Landesliga ab.
Gleich zwei Jugendliche des PSV werden in der westdeutschen Endrangliste des WTTV geführt. Marcel Harler und Jörn Glomb. Beide nehmen an den deutschen Meisterschaften über Ostern 1987 in Erding teil.
 
1987/88
Die erste Mannschaft wird nach dem Abstieg neu formiert. Für Stosch, Chmill und Discher kommen die Nachwuchsspieler Harler und Glomb sowie der sensationelle Neuzugang Chan Kwon Wah in die Mannschaft. Mit der überragenden Bilanz von 44:0 Punkten schafft die erste Herrenmannschaft den direkten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse Nordrhein Westfalens (Regionalliga).
In dieser Saison kommt es zu dem Kuriosum, daß sich die I. und II. Herren des PSV in Meisterschaftsspielen gegenüberstehen. Die 1. Herren mit Dietmar Döring, Chan Kwong Wah, Volker Guthoff, Reinhard Rothe, Jörn Glomb und Marcel Harler behält dabei klar die Oberhand und sorgt unter anderem mit diesen Siegen für den Abstieg der II. in die Verbandsliga.
Die 1. Damen schafft den Sprung in die Verbandsliga mit Döring, Günther, Günther und Hantke.
0 Die erste Schüler (Turgut, Dirks, Czapiewski, Werwie) steigt in die Bezirksliga auf.
 
1988/89
Die erste Herrenmannschaft mit Guthoff, Döring, Harler, Glomb und den Neuzugängen Lothar Paskuda und Gerd Kowalski enden im sicheren Mittelfeld der Regionalliga West.
Die erste Damenmannschaft schafft nach dem letztjährigen Aufstieg in die Verbandsliga sofort den Aufstieg in die Oberliga. Gebildet wird das Team von Tamara Döring, Astrid Eckes, Tamara Hantke und Andrea Günther.
Der 1. Schüler folgt in diesem Jahr auch die 2. Schüler (Czapiewski, Coronato, Gülisch und Söndermann). Der PSV ist damit der erste Verein im WTTV der, zwei Schülermannschaften in der Bestengruppe hat.
Die erste Jungen (Berg, Schug, Dirks, Hagemann und Lechtenberg) schafft den Aufstieg zur Bezirksliga.
Nach genau 24 Jahren erringen die Schüler für den PSV wieder eine westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft. Den Erfolg erkämpfen: Faruk Turgut, Andreas Markowski, Gregor Torz und Olaf Werwie.
Die hervorragende Nachwuchsarbeit des PSV zieht Anerkennung nach: der PSV wird mit der Betreuung eines Landes-Leistungs-Stützpunktes des WTTV beauftragt.
Am 11.06.1989 wird die Show des ehemaligen Weltmeisters Jacques Secretin für den Ausrichter, PSV, zu einem großen Sympatieerfolg.
Die bei den Westdeutschen Meister-schaften erfolgreiche Schülermannschaft mit Faruk Turgut, Gregor Torz, Andreas Markowski und Olaf Werwie (v. l. n. r.)

 
1989/90
Reinhard Rothe beendet seine aktive Laufbahn und folgt dem Ruf des Mülheimer Bundesligisten Post SV, dort als Trainer tätig zu werden.
Neu für Rothe kommt Thomas Büssen (DJK Mülheim Saarn) in die 1. Mannschaft, die im Mittelfeld der Regionalliga endet.
Im ersten Oberligajahr erreicht die 1. Damen mit Anke Beckelmann (von TTC SG Steele), Tamara Hantke, Sandra Münzl (von Duisburg) und Sandra Prim (Eigengewächs) einen fast sensationellen 4. Platz.
Die 1. Jungenmannschaft macht einen Durchmarsch und steigt in der Besetzung Stefan Berg, Andreas Markowski, Faruk Turgut und Andreas Schug in die Verbandsliga auf.
Im Jahr 1 nach dem westdeutschen Mannschaftstitel der Schüler erreicht eine vollkommen neuformierte Truppe den sensationellen zweiten Platz. Für diesen Erfolg zeichnen Gregor Torz, Carsten Gülisch, Thomas Sabrowski und Rene Barthel verantwortlich.
Tamara Hantke erreicht bei den westdeutschen Einzelmeisterschaften der Mädchen einen herausragenden dritten Platz.
Der PSV veranstaltet mit Roßkopf, Fetzner, Guo, Xu, Klampar, Kalinic, Kucharski und Wosik den Schöler & Micke Grand Prix 1990.

Die 90er Jahre

1990/91
Die erste Herren belegt einen 6. Platz in der Regionalliga. Rainer Blüm, Axel Fischer (von TTC GW Bad Hamm), Lothar Paskuda, Thomas Büssen, Marcel Harler und Volker Guthoff gehen für den PSV an den Tisch.
Die erste Damen rückt der 1. Herren immer näher: Anke Beckelmann, Tamara Hantke, Sandra Münzl, Sandra Prim und die punktuell eingesetzte Ka Sha Mok sorgen in einem dramatischen Finish für den Regionalligaaufstieg.
Die erste Jungen entgeht nur durch die Relegationsrunde dem Abstieg aus der Verbandsliga.
 
1991/92
Die erste Herrenmannschaft verzeichnet mit Bing Xiao Chen nach einigem Hin und Her (Visaschwierigkeiten) einen starken Neuzugang und Volker Guthoff begnügt sich mit der Reservistenrolle. Leider kommt Bing erst am 5. Spieltag erstmals zum Einsatz, so daß die Mannschaft ihrer Mitfavoritenrolle nicht richtig gerecht wird und am Ende der Saison nur den 6. Tabellenplatz belegt.
Die zweite Mannschaft steigt aus der Verbandsliga ab. Die 4. Mannschaft schafft in der Aufstellung Waese, Berg, Sagawe, Walsch, Dobmann, Lattekamp und Tratnik wieder einmal den Aufstieg in die Bezirksklasse.
Die erste Damenmannschaft schafft auch ohne Verstärkung, allerdings mit der nun regelmäßig zum Einsatz kommenden Ka Sha Mok einen hervorragenden 6. Tabellenplatz in der Regionalliga.
Die 2. Damenmannschaft schafft mit S. Prim, B. Prim, Hofer und Kollarczik den Aufstieg in die Verbandsliga.
Den größten Erfolg feiern die Nachwuchsmannschaften. Die erste Jungen- und die 1. Schülermannschaft qualifizieren sich für die Endrunde zur Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaft, wo sie allerdings frühzeitig ausscheiden.
 
1992/93
Die erste Herrenmannschaft, in die für Rainer Blüm (Beendigung der Laufbahn ?), Axel Fischer (zum SC Buschhausen) und Thomas Büssen (zum TTC Meiderich) die Neuzugänge Frank Kelm (von TV Wesel) und Udo Lindemann (vom MTV Dinslaken) sowie wieder Volker Guthoff rücken, erreicht unter dem Trainer Reinhard Rothe einen guten 5. Platz in der Regionalliga.
Die 6. Herrenmannschaft steigt in der Besetzung Dieter Kürten, Stefan Hagemann, Marco Coronato, Thorsten Lechtenberg, Andreas Schug und Andreas Damm in die 1. Kreisklasse auf.
Die 1. Damenmannschaft spielt trotz des starken Neuzugangs Ursula Janda (für die wegen Schwangerschaft ausfallende Ka Sha Mok) in der Regionalliga nur eine Statistenrolle und entgeht am Ende knapp dem Abstieg. Als zum Ende der Saison Anke Beckelmann ihren Rücktritt vom aktiven Sport bekanntgibt, Ursula Janda aus finanziellen Gründen nicht mehr gehalten werden kann, und auch neue spielstarke Damen für die Regionalliga nur mit erheblichem finanziellen Aufwand gewonnen werden könnten, wechseln auch alle anderen Damen zu anderen Vereinen und der PSV kann keine Damenmannschaften mehr stellen.
Im Nachwuchsbereich bleiben diesmal die großen Erfolge aus. Lediglich Ingo Hantke erreicht als B-Schüler die Endrunde der Westdeutschen Rangliste.
 
1993/94
Ohne Damenmannschaften, aber dafür mit einer erheblich verstärkten 1. Herrenmannschaft startet der PSV in die neue Saison. Durch die Verpflichtung der russischen Nationalspielers Maksim Schmyrev, des Niederländers Lindo Grewe und des Bundesligaerfahrenen Daniel Daus (von TTC GW Bad Hamm) wird die Mannschaft so verstärkt, daß der Aufstieg in die 2. Bundesliga angepeilt werden kann. Am Ende der Meisterschaftsrunde reicht es zwar "nur" zu Platz 2 hinter dem starken Konkurrenten DJK DJK Rheintreu Bockum, jedoch berechtigt dieser Tabellenplatz zu dem angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Damit hat die Tischtennisabteilung den vorläufigen Höhepunkt ihrer Vereinsgeschichte erreicht.
Die 2. Mannschaft verpaßt in der Aufstellung Lindemann, Stapel, Konzer, Stephan, Biegierz und Fahl knapp den Aufstieg in die Verbandsliga. Die 4. Mannschaft steigt nach zweijähriger Zugehörigkeit mal wieder aus der Bezirksklasse ab; ebenso die 5. Mannschaft aus der Kreisliga.
Die 1. Jungenmannschaft schafft in der Besetzung Andreas Konzer, Marcin Jaworski, Riza Kahraman und Ingo Hantke den sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
 
1994/1995
Mit Carsten Matthias (von CSC Kassel) und Maik Wojke (von Union Lüdinghausen) für Lothar Paskuda (zum DSC Wanne-Eickel) und Marcel Harler (zum ASV Wuppertal) erreicht die 1. Mannschaft als Aufsteiger einen sensationell guten 4. Platz in der 2. Bundesliga.
Während die 2. Herrenmannschaft knapp den Klassenerhalt in der Landesliga schafft, muß die 3. Mannschaft den Abstieg aus der Bezirksliga hinnehmen.
Die übrigen Herrenmannschaften können die Klasse erhalten, während die 1. Jungenmannschaft aus der Verbandsliga absteigt.
 
1995/1996
Verstärkt durch den Nachwuchsspieler Steffen Gnegel (für Frank Kelm) erreicht die 1. Herrenmannschaft einen hervorragenden 3. Platz in der 2. Bundesliga. Die 2. Mannschaft spielt lange um den Aufstieg zur Verbandsliga mit, muß sich am Ende aber dank personeller Probleme mit Platz 6 in der Landesliga begnügen.
Die 3. Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der Bezirksklasse. Die 5. Mannschaft steigt in der Besetzung Hagemann, Wrona, Peil, Lattekamp, Lechtenberg und Tratnik in die Kreisliga auf.
Mit einer neuformierten Damenmannschaft wird in der Kreisliga ein Neuanfang gemacht.
Die 1. Jungenmannschaft steigt aus der Bezirksliga ab.
Der russische Spitzenspieler Maksim Schmyrev wird russicher Meister und gewinnt bei den Europameisterschaften eine Bronzmedaille im Mixed.
 
1996/1997
Die 1. Herrenmannschaft tauscht Carsten Matthias gegen Mirko Pawlowski aus und spielt eine ähnlich gute Rolle wie im Vojahr (diesmal Platz 5).
Die 2. Mannschaft kämpft wiederum um den Aufstieg in die Verbandsliga, doch wegen der bereits zur Gewohnheit gewordenen personellen Probleme reicht es diesmal nur zum 3. Tabellenplatz. Die 3. und 4. Mannschaft schaffen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse bzw Kreisliga, während die 5. Mannschaft die Kreisliga nicht erhalten kann.
Die Damenmannschaft löst sich nach nur 1 Jahr wieder auf.
 
1997/1998
Maksim Shmyrev wechselt nach 4 Jahren in die Bundesliga zum Post SV Telekom Mülheim und Lindo Grewe unterbricht seine TT-Karriere, um für 1 Jahr nach Australien zu gehen. Für diese beiden kommen Zhu Xiaoyong und Thomas Roßkopf von der sich auflösenden MTG Horst. Obwohl die Mannschaft nominell damit zumindest genauso stark wie im Vorjahr ist, reicht es am Ende der Saison nur zu einem enttäuschenden 8. Tabellenplatz.
Die zweite Mannschaft hat in diesem Jahr keine Aufstellungsprobleme und belegt in der Aufstellung Blüm, Biegierz, Stefan Meinert, Thorsten Meinert, Hantke, Rothenberg und Deuble in der Landesliga Platz 4 während die 3. Mannschaft aus der Bezirksklasse absteigt. Da die 4. Mannschaft mit Sagawe, Zach, Schneider, Neubert, Kürten und Peil jedoch den Aufstieg schafft, kann die 3. Mannschaft in der Bezirksklasse weiterspielen. Die 5. Mannschaft wird in der 1. Kreisklasse Dritter und steigt dadurch in die Kreisliga auf. Die 6. Mannschaft belegt in der 2. Kreisklasse den 4. Platz.
Im Nachwuchsbereich darf Jugendwart Stefan Meinert die ersten Erfolge feiern: Die 1. Jungen- und die 1. Mädchenmannschaft steigen in die Bezirksliga auf, allerdings kann man den Aufstieg bei den Mädchen nicht warnehmen.
 
1998/1999
Für den insgesamt enttäuschenden Zhu kommt mit Kong Wah Chan ein alter Bekannter zum PSV Oberhausen zurück. Dazu kommen mit Akira Kito ein japanischer Nachwuchsspieler und Adel Massaad ein ägyptischer Nationalspieler, sowie mit Johannes Dimmig ein hoffnungsvolles deutsches Nachwuchstalent. Dagegen verlassen neben Zhu Mirko Pawlowski, Maik Wojke und Steffen Gnegel den PSV. Trotz der namhaften Neuzugänge reicht es am Ende der Saison nur zu einem eigentlich enttäuschenden 7. Platz in der 2. Bundesliga. Hinzu kommen einige Turbulenzen in und um die Mannschaft, was in der Summe dazu führt, daß Sponsor Heiner Jansen sein finanzielles Engagement erheblich zurückschraubt. Da entsprechender Ersatz nicht in Sicht ist, wird die Mannschaft aus der 2. Bundesliga zurückgezogen.
Erfreulicher das Abschneiden der 2. Mannschaft, die in der Vorjahresaufstellung diesmal überlegen Meister der Landesliga wird und in die Verbandsliga aufsteigt.
Nichts Neues dagegen von der 3. und 4. Mannschaft, die wie Vorjahr ab-(3.) bzw. auf-(4.)steigen. Die 5. Mannschaft schafft in der Kreisliga etwas überraschend den Klassenerhalt.
Im Nachwuchsbereich gibt es mal wieder einen Bruch, weil Stefan Meinert sein Engagement etwas überraschend einstellt und durch einige unschöne Aktionen dafür sorgt, daß fast alle spielstarken Jugendlichen zu anderen Vereinen wechseln.
Da sind der Klassenerhalt der 1. Jungenmannschaft in der Bezirksliga sowie die Kreismeisterschaft der Schülerinnenmannschaft nur ein kleiner Trost.
 
1999/2000
Durch den Rückzug der Bundesligamannschaft wird nun die 2. in der Verbandsliga zur 1., die 3. zur 2. usw.
Auch nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga gibt es einen Chinesen beim PSV. Leider kann Rui Guo die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und so kommt die 1. Mannschaft, die nunmehr von Rui Guo, Rainer Blüm, Bernd Biegierz, Ingo Hantke, Thorsten Meinert und Burkhard Rothenberg gebildet wird, über einen Mittelfeldplatz in der Verbandsliga nicht hinaus.
Die 2. Mannschaft muß trotz einer furiosen 2. Serie in der Bezirksklasse mal wieder den Abstieg hinnehmen. Die 3. Mannschaft schafft allerdings zum 3. Mal hintereinander in gleicher Aufstellung den Aufstieg in die Bezirksklasse und sorgt somit dafür, daß der PSV auch im kommenden Jahr in der Bezirksklasse vertreten ist. Die 4. Mannschaft muß erwartungsgemäß aus der Kreisliga absteigen, während die 5. Mannschaft mit Carten Oelsner, Jürgen Castor, Ulrich Lattekamp, Jörg Tratnik, Uwe Goldstein, Ken Lai Kow und Sascha Faulhaber den Aufstieg in die 1. Kreisklasse schafft.
Die neugebildete Damenmannschaft belegt mit Mehtap Erol, Nazia Leger, Melanie Westkamp, Azra Kovacevic und Ricarda Kassner in der Kreisliga den 7. Platz.
Im Nachwuchsbereich muß die 1. Jungenmannschaft Mitte der Saison vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Dafür wird die 1. Schülermannschaft Vizemeister im Kreis, scheitert allerdings bei den Aufstiegsspielen zum Bezirk.

PSV Oberhausen Abteilung Tischtennis | E-Mail: tischtennis@psv-oberhausen.de | Tel. 02841/74980

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